{"id":70,"date":"2013-11-03T00:43:58","date_gmt":"2013-11-02T22:43:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wp.kirche-ihrhove.de\/wordpress\/?page_id=70"},"modified":"2021-04-06T21:26:01","modified_gmt":"2021-04-06T20:26:01","slug":"arbeit-und-soziales","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.wp.kirche-ihrhove.de\/wordpress\/?page_id=70","title":{"rendered":"Arbeit und Soziales"},"content":{"rendered":"\n<p>Der\nSynodalverband \u201eS\u00fcdliches Ostfriesland\u201c der Evangelisch-reformierten Kirche, zu\ndem auch unsere Kirchengemeinde geh\u00f6rt, unterh\u00e4lt mit seiner Abteilung \u201eArbeit\nund Soziales\u201c eine Einrichtung, die im diakonischen Geist versucht, einen\neigenen kirchlichen Beitrag zur \u00dcberwindung von sozialen Ungleichheiten zu\nleisten. `Arbeit und Soziales\u00b4 konzentriert sich auf die Bereiche Projektarbeit\nund Qualifizierung sowie Besch\u00e4ftigung und Beratung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das\ngeographische Zust\u00e4ndigkeitsgebiet des Synodalverbandes erstreckt sich auf 19\nevangelisch-reformierte Kirchengemeinden mit insgesamt ca. 23.000\nGemeindegliedern in der Stadt und dem Landkreis Leer \u00f6stlich der Ems sowie im\nn\u00f6rdlichen Emsland und im Landkreis Friesland. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nUrspr\u00fcnge f\u00fcr \u201eArbeit und Soziales\u201c lassen sich in das Jahr 1984\nzur\u00fcckverfolgen, als der Synodalverband sich entschloss, mit eigenen\nArbeiten-und-Lernen-Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit\nbeizutragen. Damit war die Keimzelle f\u00fcr vielf\u00e4ltige Aktivit\u00e4ten gelegt, die\nsich im Lauf der Jahre immer weiter entfalteten und inhaltlich st\u00e4rker\ndifferenzierten. Neben dem eigenen Engagement durch die Abteilung `Arbeit und\nSoziales\u00b4 war der Synodalverband in diesem Zusammenhang Gr\u00fcndungsgesellschafter\nder A.B.I. gem. und f\u00fchrt seither gemeinsam mit 12 weiteren Tr\u00e4gern laufend\nProjekte zur Fort- und Weiterbildung durch. Au\u00dferdem errichtete der\nSynodalverband mit der Kommunalgemeinde Westoverledingen im Jahr 1991 die\neigene Besch\u00e4ftigungsgesellschaft NEUE ARBEIT gGmbH, die seitdem mit eigenen\nProjekten in der lokalen Arbeitsf\u00f6rderung t\u00e4tig ist und sich insbesondere bei\nder Besch\u00e4ftigung des Personenkreises arbeitsloser Sinti einen spezialisierten\nRuf erworben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\ndiakonische Grundgedanke, der \u201eArbeit und\nSoziales\u201c pr\u00e4gt, wird\nvon der Einsicht bestimmt, dass Arbeit in unserer Gesellschaft Teilhabe am\ngesamten sozialen Leben bedeutet. Arbeit gibt dem Menschen die\nM\u00f6glichkeit, soziale Kontakte zu kn\u00fcpfen und am kulturellen Leben teilzunehmen.\nSie gibt ihm das Bewusstsein f\u00fcr die eigene Kompetenz, den eigenen Wert und die\nM\u00f6glichkeit zur eigenst\u00e4ndigen Existenzsicherung. Dadurch wird ihm Perspektive\nund Zukunftsplanung erm\u00f6glicht. Hierf\u00fcr entwickeln die Arbeitnehmer und\nArbeitnehmerinnen ihre Arbeitskraft und seine geistigen F\u00e4higkeiten. Andererseits zieht langandauernde\nArbeitslosigkeit soziale Isolierung mit vielen weiteren negativen\nFolgeerscheinungen nach sich. Diesen existenziell wichtigen Kontext will die\nProjektarbeit von Arbeit und Soziales f\u00fcr m\u00f6glichst alle Teilnehmerinnen und\nTeilnehmer wieder herstellen. Deshalb wird im Gesamtzusammenhang der\nqualifizierenden Erwerbsarbeit der Projekte versucht, Perspektivlosigkeit,\nMangel an Selbstvertrauen und St\u00f6rungen des Realit\u00e4tsbezuges entgegenzuwirken. Die W\u00fcrde des\nEinzelnen und seine St\u00e4rken stehen damit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das\nAnliegen ist die Integration von erwerbslosen Menschen ohne Ansehen ihrer\nnationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft in das Arbeitsleben. Wichtig dabei ist, dass durch die\nProjektteilnahme der Lebensunterhalt aus eigener Kraft erwirtschaftet werden\nkann und anhand konkret fassbarer Inhalte der eigene berufliche\nQualifizierungs- und Kompetenzfortschritt festgestellt werden kann. Auch wenn\ndie Aufrechterhaltung dieses Ansatzes unter st\u00e4ndig enger werdenden\nfiskalpolitischen Spielr\u00e4umen st\u00e4ndig schwieriger wird, ist er nach wie vor\nzentral f\u00fcr den Erfolg der Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Projekte\nsind im Hoch- und Tiefbau sowie im Garten- und Landschaftsbau, den sozialen\nDienstleistungen und dem Bereich EDV\/IT angesiedelt. Der Sinn dieser\nOrientierung besteht zum einen darin, dass in diesen Bereichen besonders gut\ndie projektorientierte Methode der beruflichen Qualifizierung angewandt werden\nkann, die den Bildungsfortschritt immer an konkrete Objekte bindet und so die\nMotivation der Betroffenen hoch h\u00e4lt. Zudem handelt es sich um\nWirtschaftssektoren, die regional eine besondere Bedeutung haben, sodass auch\ndie Berufschancen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer steigen. Diese\nOrientierung wird noch weiter durch die Zusammenarbeit mit hiesigen Betrieben\nbei der Ableistung von Berufspraktika verst\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit\nder Berufseingliederung von Menschen, die zuvor langfristig erwerbslos waren, ergeben\nsich begleitende und nachfolgende Probleme, die sich aus ihrer zumeist\nisolierten Lebenssituation ableiten lassen. Diese Probleme m\u00fcssen im Interesse\neiner Wiederann\u00e4herung an die Arbeits- und Berufswelt gel\u00f6st werden. Deshalb\nwerden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Projekten sozialp\u00e4dagogisch\nbetreut und beraten. Auch eine eigene Schuldnerberatung steht zur Verf\u00fcgung.\nSie ist anerkannte Stelle nach dem Nieders\u00e4chsischen Ausf\u00fchrungsgesetz zur\nInsolvenzordnung. Bestandteil der Projektarbeit ist au\u00dferdem die mit eigenem\nPersonal durchgef\u00fchrte Verwaltung sowie die Auswertung von Erkenntnissen der\nArbeitsmarktforschung und die daraus folgenden Projektentwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4ndiges\nBestreben der Abteilung Arbeit und Soziales war und ist es, die\nProfessionalit\u00e4t der Aufgabenerledigung im Interesse der Zielgruppe dauernd zu\nsteigern. Sie ist deshalb Gr\u00fcndungsmitglied des Evangelischen Fachverbandes\nArbeit und soziale Integration (EFAS) im Diakonischen Werk der EKD. Aus der\naktiven Mitwirkung an der T\u00e4tigkeit dieses Fachverbandes bezieht sie\nvielf\u00e4ltige Anregungen f\u00fcr ihre Arbeit und pflegt den Austausch mit\nOrganisationen, die sich im Zust\u00e4ndigkeitsbereich anderer evangelischer\nLandeskirchen in Deutschland ebenfalls mit konkreten Beitr\u00e4gen zur Bek\u00e4mpfung\nder Arbeitslosigkeit befassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserer\n\u00dcberzeugung ist die Kirche herausgefordert, sich auf den Weg zu den betroffenen\nMenschen zu machen und mit ihnen gestalterisch t\u00e4tig zu werden. Wir sind der\nAuffassung, dass die bisherigen Ergebnisse unserer Projektarbeit als sch\u00f6ner\nErfolg anzusehen sind, die uns ermutigen, die Arbeit fortzusetzen, wobei sie\nunter Nutzung neuer Programme und Organisationsformen qualitativ fortentwickelt\nwerden soll. Sie arbeitet erkl\u00e4rterma\u00dfen im regionalen Kontext, f\u00fcgt sich\njedoch zunehmend auch ein in einen diakonischen Beitrag zur sozialen\nAusgestaltung eines zusammenwachsenden Europa.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr&nbsp;weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Synodalverband IV&nbsp;&#8211; Arbeit und Soziales &#8211;&nbsp;<\/strong><br><strong>Hafenstra\u00dfe 23&nbsp;<\/strong><br><strong>26789 Leer<br>Telefon: 04 91 \/ 9 27 79 -0 Fax: 04 91 \/ 9 27 79 -18<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>oder&nbsp;besuchen Sie die Homepage: <\/strong><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.synodal-iv.de\/\" target=\"_blank\">www.synodal-iv.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wordpress\/wp-content\/gallery\/arbus2.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption> Arbeit&nbsp;und Soziales in Ihrhove: Den Garten- und Landschaftsbau der Neuen Arbeit&nbsp;gGmbH findet man in der Otto-Hahn-Stra\u00dfe 11 in Ihrhove. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Synodalverband \u201eS\u00fcdliches Ostfriesland\u201c der Evangelisch-reformierten Kirche, zu dem auch unsere Kirchengemeinde geh\u00f6rt, unterh\u00e4lt mit seiner Abteilung \u201eArbeit und Soziales\u201c eine Einrichtung, die im diakonischen Geist versucht, einen eigenen kirchlichen Beitrag zur \u00dcberwindung von sozialen Ungleichheiten zu leisten. `Arbeit und Soziales\u00b4 konzentriert sich auf die Bereiche Projektarbeit und Qualifizierung sowie Besch\u00e4ftigung und Beratung. 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